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500 Jahre Reformation - Lüneburg feiert das Lutherjahr 2017

Veranstaltungen rund um das Reformationsjubiläum

Vor 500 Jahren schlug der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche und bildete damit den Auftakt der Reformation. Es war ein Ereignis mit weltgeschichtlicher Bedeutung, das sich hier in Deutschland abspielte.

Im evangelisch geprägten Lüneburg feiert man das Lutherjahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Erfahren Sie interessante Details rund um die religiösen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Auswirkungen der Reformation ab dem Jahre 1517.

Führen auch Sie Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum in Lüneburg und Umgebung durch? Dann schreiben Sie uns an presse@lueneburg.info!

 

Führung zum Reformationsjubiläum
Führung zum Reformationsjubiläum

Stadtführung zum Reformationsjubiläum

Neben den Glaubensfragen spielte der drohende Zugriff des Herzogs auf das Vermögen von Klöstern und damit auch Salzpfannen, prägend und führte zu einem 40 jährigen Konflikt zwischen Stadt und Landesherren. Wie kam es dazu, dass der streng katholische Rat auf die evangelische Seite wechselte? Wie wurde der Rat zum Hüter der neuen Konfession?

Zum Reformationsjubiläum möchten wir Ihnen diesen geschichtsträchtigen Abschnitt im früheren Fürstentum Lüneburg näher bringen.

Zum Beispiel 14. Mai und 11. Juni 2017 um 15 Uhr
Dauer: 2 Stunden, Preis: 8,50 € pro Person

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Schlafes Bruder - Theater Lüneburg
Schlafes Bruder - Wallace Jones & Wout Geers - t&w AndreasTamme

Musiktheater "Schlafes Bruder" im Theater Lüneburg

Das Theater Lüneburg führt im Jahr des Reformationsjubiläums ein Musiktheater von Olaf Schmidt nach dem Roman "Schlafes Bruder" von Robert Schneider auf. Mit dabei sind u.a. Mitglieder der Chöre von St. Johannis und St. Michaelis. Das Ballett tanzt zu Musik Johann Sebastian Bachs.

Die Termine der Aufführungen:
4./8./16./18./ 21. und 26. März 2017
28. April 2017

14. /24./28. Mai 2017
2. Juni 2017

Jeweils 20 Uhr, sonntags 19 Uhr

Weitere Informationen und Kartenreservierung unter Tel.: 04131 / 42 100
www.theater-lueneburg.de

Foto: A. Tamme

Kloster Lüne - "Vesper" auf dem Nonnenchor

Das Kloster lässt gemeinsam mit der Kirchengemeinde Lüne eine alte Tradition wieder aufleben, zu der das Kloster Lüne herzlich einlädt!

Das ökumenische Abendgebet vom Kloster und Gemeinde Lüne lebt von gesungenen Psalmen, Lesungen und Momenten der Stille. Alle zwei Wochen, am 2. und 4. Freitag im Monat*, jeweils um 17.30 Uhr, laden Konvent und Kirchengemeinde zu diesem liturgischen Abendgebet ein. Treffpunkt ist die Brunnenhalle des Klosters. Von dort geht es schweigend auf den Nonnenchor. Mit dem Geläut gegen 18.00 Uhr, zu dem das Vaterunser gebetet wird endet die Vesper.

*Die Veranstaltung findet am 14. April und am 22. Dezember nicht statt.

Die Lutherrose

Führungen zur Reformation in St. Johannis

Die Kirchenführerinnen von St. Johannis erzählen über die Reformation in Lüneburg an Hand von Objekten, die in der Johanniskirche zu sehen sind.

Führungen an den folgenden Samstagen jeweils von 14:00 – 15:00 Uhr

12. August 2017: Reformation - Die Wende von 1517 (Ablassbriefe, Reliquien, Luther, Epitaphien) - Fr. Jesussek
19. August 2017: Zeugnisse der Reformation in St. Johannis - Frau Gutowski
26. August 2017: "Aus Japhets blut v(on) Heiden stam(m) / Kein grösser licht auf Erden kam/ den(n) Doctor Luther der Grosse Man(n)...," - Die Bedeutung von Inschriften im Bildkontext - Frau Gutowski

Weitere Führungen auf Absprache mit dem Kirchenbüro.
Tel: 04131 - 44542
Mail: mail@st-johanniskirche.de

Dorothea von Dänemark Herzogin von Braunschweig und Lüneburg (1546-1617)

Sonderausstellungen im Museum Lüneburg im Kontext des Reformationsjubiläums 2017

5. März bis 23. April 2017: Dorothea von Dänemark - Herzogin von Braunschweig und Lüneburg 1546-1617

Die Ausstellung zeigt das Leben und Wirken einer bemerkenswerten Frau aus dem hohen Adel in der  nachreformatorischen Zeit. Dorothea von Dänemark war die jüngste Tochter des Königs Christian III. zu Dänemark. Im Jahr 1561 heiratete sie Wilhelm den Jüngeren, Herzog von Braunschweig und Lüneburg, jüngster Sohn Herzog Ernst des Bekenners, der die Reformation nach Lüneburg brachte.

Die Eheleute verstanden sich als strenggläubige Lutheraner, was sich auf Regentschaft, Kirchenordnung, Bildungs- und Familienverständnis auswirkte. Die Schlosskapelle in Celle ist noch heute als Ausdruck ihrer Frömmigkeit zu bewundern. Nach dem Tod ihres Gatten lebte Dorothea noch 25 Jahre als Witwe auf ihrem Witwensitz im Schloss Winsen an der Luhe.

Siebzehn Bildtafeln vom Herzogenpaar und ihren fünfzehn Kindern und ausgewählte Original-Exponate gewähren einen Einblick in die Regionalgeschichte kurz vor Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges.

Führungen zur Sonderausstellung nach Anmeldung:
So, 09. April 2017, 14:30 Uhr

Do, 20. April 2017, 19 Uhr
So, 23. April 2017, 16 Uhr mit anschließender Finissage

Buchungen für die Sonderführungen:
Tel: 04131 72065-80 Fax: 04131 72065-33 E-Mail: buchungen@museumlueneburg.de

Begleitprogramm in Kooperation mit der Ev. Familien-Bildungsstätte:

Akademie am Vormittag „Profile der Reformation“: Vortrag zu Dorothea von Dänemark unter Einbeziehung der Sonderausstellung.
Sigrid Allewelt-Schanter Fr, 24.März 2017, 9:30-11:00 Uhr

Exkursion nach Celle und Winsen an der Luhe auf den Spuren von Dorothea von Dänemark.
Sigrid Allewelt-SchanterSa, 13.Mai 2017, 9:00-18:00 Uhr

Genauere Informationen: www.familienbildungsstaette.de

Martin-Luther-Woche im Ostpreußischem Landesmuseum vom 04. bis 07. April 2017

Die Bedeutung Martin Luthers lässt sich kaum überschätzen, denn keine andere Persönlichkeit der deutschen Geistesgeschichte hat auf so vielfältige und folgenreiche Weise gewirkt wie der Reformator aus Wittenberg. Als er am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen veröffentlichte, ahnte er nicht, dass er damit einen Umwälzungsprozess einleitete, der Kirche und Kultur, Staat und Gesellschaft in weiten Teilen Deutschlands und in ganz Europa verändern würde. Auch in Ostpreußen spielte Martin Luthers neue Lehre eine überaus große Rolle. Markgraf Albrecht von Brandenburg, letzter Hochmeister des Deutschen Ordens, löste unter Einfluss von Luther den alten Deutschordensstaat auf, führte die Reformation ein und gründete das Herzogtum Preußen, das erste protestantische Land der Welt.
In unserer Veranstaltungsreihe möchten wir uns dem Phänomen Luther nähern, indem wir verschiedene Aspekte seines Lebens, Wirkens und Nachwirkens näher beleuchten, wobei die Bezüge zur Geschichte Ostpreußens im Mittelpunkt stehen sollen.


Termine:

4. April 2017, 18:30 Uhr
Martin Luther und die Reformation in Europa - Vortrag von Dr. Martin Treu aus Wittenberg

5. April 2017, 18:30 Uhr
Katharina von Bora. Nonne, Geschäftsfrau, Luthers Weib - Filmvorführung mit Einführung von Dr. Martin Treu aus Wittenberg

6. April 2017, 18:30 Uhr
Markgraf Albrecht von Brandenburg und die Einführung der Reformation in Preußen - Vortrag von Prof. Dr. Andreas Lindner, Martin-Luther-Institut der Universität Erfurt

7. April 2017, 18:30 Uhr
Evangelisch-Lutherisches Gemeindeleben nach dem 2. Weltkrieg - im nördlichen Ostpreußen/Oblast Kaliningrad - Vortrag von Propst i.R. Erhard Wolfram, Hannover
Evangelisch-Lutherisches Gemeindeleben nach dem 2. Weltkrieg - im südlichen Ostpreußen/Warmia i Mazury - Vortrag von Pastor Fryderik Tegler aus Scharnebeck

Anmeldung unter Tel.: 04131 759950 oder per E-Mail: info@ol-lg.de

Ein Luther Model aus dem Museum Lüneburg

7. September – 7. Dezember 2017: Mutatio religionis. Also nam das Evangelium to und schaffede Frucht.
Die Reformation in Lüneburg als kommunikatives Ereignis

Dreizehn Jahre nach Luthers Thesenanschlag erfolgte auf Beschluss des Rates 1530 die Einführung der Reformation in der Hansestadt Lüneburg. Am 6. März begann man in der Nicolaikirche mit dem evangelischen Gottesdienst, am 26. Mai folgten die Johanniskirche und die Lambertikirche – ein langer Weg, der von Skepsis, Prüfungen, Disputen, Hoffnungen und Erwartungen begleitet wurde.

Das Museum Lüneburg bewahrt in seiner Sammlung zahlreiche Zeugnisse der Reformation, die belegen, dass dieser bedeutende Wandel der Glaubensgrundlagen sich nicht nur in den Köpfen abspielte, sondern in der materiellen Kultur seinen Niederschlag fand. Bilder der Reformatoren, Altäre, liturgisches Gerät, das nach den Vorgaben der Reformation umgestaltet wurde, Ofenkacheln mit reformatorischen Inhalten sind in der Dauerausstellung zu sehen. Die Sonderausstellung setzt den Objekten die Menschen figürlich an die Seite und stellt die Reformation als ein kommunikatives Ereignis dar, bei dem es nicht nur um den „wahren Glauben“ ging, sondern auch um Macht, Einfluss und Politik.

Spuren-Suche-Zukunft

Auch der evangelisch-lutherische Kirchenkreises Lüneburg koordiniert viele Veranstaltungen rund um das Reformationsjubiläum, die auf der Website www.spuren-suche-zukunft.de zusammengestellt sind.

Logo evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Lüneburg

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