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Alte Raths-Apotheke

Alte Raths-Apotheke

  • Sehenswürdigkeiten
Alte Raths-Apotheke
Große Bäckerstraße 9
21335 Lüneburg
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Das imposante Eckgebäude der Lüneburger Raths-Apotheke wurde 1598, obwohl schon Renaissance, noch mit gotischen Formen gestaltet. Der wuchtige, neunstufige Treppengiebel ist mit Tausteinen verziert. Besonders auffallend ist das farbenfrohe Portal aus Sandstein. Wenn Sie sich für das Innere interessieren, hat der Apotheker Verständnis dafür, wenn Sie einen Blick riskieren. Die Inneneinrichtung stammt aus dem 18. Jahrhundert. Hier können Sie die nach Originalrezept des Apothekers hergestellte Sole-Creme erstehen.

Wenn Sie etwas zurücktreten, sehen Sie oben am Giebel einen lateinischen Spruch in goldenen Lettern. Übersetzt bedeutet er so viel wie: „Es heilet sie weder Kraut noch Pflaster, sondern dein Wort, Herr, welches alles heilet." Das große Wappen über dem Portal zeigt an, dass die Apotheke in den Besitz des Rates gehörte. Links und rechts neben dem Portalbogen sitzen zwei Frauen. Die linke Allegorie mit Hund symbolisiert Olfactus, den Geruchssinn. Die rechte mit dem Affen stellt Gustus, den Geschmack dar. Sie symbolisieren das, was ein guter Apotheker braucht, um Medikamente herzustellen: eine feine Nase und eine gute Zunge.