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lunatic Festival 2017

Besucher beim lunatic Festival

Auf ging es in die vierzehnte Runde des lunatic Festivals! Am 2. und 3. Juni 2017 wurde wieder der Campus gerockt.  

Jedes Jahr organisieren Studierende der Leuphana Universität dieses Musikfestival für Lüneburg und das norddeutsche Umland. Im Mittelpunkt steht dabei, ein kostengünstiges und trotzdem attraktives, nachhaltiges Festaival-Angebot für junge Leute und jung Gebliebene zu schaffen.

Im Jahr 2003 wurde die Idee von einigen Lüneburger Studenten entworfen – ein Jahr später fand bereits das erste lunatic Festival statt. Die Idee ist simpel und doch einzigartig und erfolgsführend. Als studentische Initiative entstanden, gibt es mittlerweile den  gemeinnützigen Verein lunatic e.V. und seit 2008 ist das lunatic Festival im Rahmen des Seminars „Festivalorganisation“ sogar in die Lehre an der Leuphana Universität Lüneburg integriert.

Das Motto: "Blickwechsel"

Besucher beim lunatic Festival

In diesem Jahr lautete das Motto „Blickwechsel“. Die Besucher*innen durften erleben, wie mit Strukturen gebrochen wird und neue Perspektiven aufgezeigt werden. Das schaffte das lunatic Team mit einem bunten Musik-, Kunst- und Kulturprogramm:

Musik
Das musikalische Programm setzte sich aus Künstler*innen verschiedenster Stilrichtungen zusammen und ließ sich nicht in enge Genregrenzen einschließen. Am Freitag präsentierte das lunatic Festival unter anderem das Berlin Boom Orchestra mit einem Mix aus Ska, Reggae, Dancehall und tanzbarer Gesellschaftskritik. Megaloh gab Elemente verschiedener Hip Hop-Stile und komplexe Reimketten zum Besten. Am Samstag wurde es mit  Warhaus und deren tiefgründigen Texten melancholisch, während die Kombination aus Saxophon-Sounds und elektronischer House-Musik der Lüneburger Nachwuchsband Brass Riot zum Tanzen einlud.

Besucher beim lunatic Festival

Kunst
Ebenso divers war auch die Kunst auf dem Festival. Ob Installationskunst, Graffiti oder interaktive String Art, auch ein eher kunstscheues Publikum erlebte hier einen Blickwechsel und ließ sich begeistern. Zusätzlich boten zahlreiche Initiativen auf dem Festival ein kulturelles Programm an. Das Berliner Street Art-Kollektiv BOSSO FATAKA baute aus Sperrmüll eine Kritik an der Gesellschaft, während Ines Fiegert mit ihrer String Art Besucher*innen und die Umgebung vernetzte. Besonders spannend wurde es mit der speziell für das Lunatic erfundenen Performance „PartitanZ“

Kultur
Neu war in diesem Jahr die vierte Spielstätte speziell für das kulturelle Programm. Hier fanden unter anderem Künstler*innen-Interviews, ein Poetry Slam Jam und eine sogenannte Klapp-Lesung statt, in der die Künstlerin Lea Dietschman einzelne Passagen aus verschiedenen Büchern vereint. Neben dem Bühnenprogramm boten verschiedene Initiativen ein vielseitiges Mitmachprogramm an, von einer Fotostation über eine Wasserrallye bis hin zu einem Lötworkshop.