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Schlöbcke-Brunnen

Schlöbcke-Brunnen

  • Sehenswürdigkeiten
Schlöbcke-Brunnen
Schlöbckeweg
21335 Lüneburg
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Vor Ihnen liegt ein etwa 50 Meter hohes Gipsmassiv, das fälschlicherweise „Kalkberg" genannt wird. Schauen Sie sich am Fuße des Berges den Brunnen an. Er wurde zu Ehren von Eduard Schlöbcke, geboren 1852, aufgestellt und erinnert an den Retter des Kalkbergs. Schon in seiner Abiturrede forderte er das erste Mal, den Raubbau am Berg einzustellen. Vier Jahre vor seinem Tod, im Jahr 1932, hatte er erreicht, dass der Berg und der Gipsbruch unter Naturschutz gestellt wurden.

Eduard Schlöbcke studierte an der Technischen Hochschule Hannover. Er kam später als Regierungs- und Baurat nach Lüneburg zurück. Während seiner Amtszeit und später im Ruhestand tat er alles, um das „Naturdenkmal Kalkberg" zu erhalten. 1921 wurde der Gipsabbau eingestellt. Bis dahin hatte man über 2 Millionen m2 Gips abgebaut. Schlöbcke sind die Wege und Treppen sowie der Aussichtspunkt des Kalkberges zu verdanken. Zu seinem 80. Geburtstag stellte die Stadt eine Bronzebüste und eine Gedenktafel auf.