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St. Lambertiplatz

St. Lambertiplatz

  • Sehenswürdigkeiten
St. Lambertiplatz
Bei der St. Lambertikirche
21335 Lüneburg
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Der Lambertiplatz ist nach der St. Lambertikirche benannt, die dort bis 1860 stand und dem Salinenviertel zugeordnet wurde. Im Jahre 1269 erstmals erwähnt, diente sie den Sülfmeistern und Salinenarbeitern als Gotteshaus und Versammlungsstätte. Durch den Abbau der Sole entstanden schwere Senkungsschäden, sodass die Kirche zum Abbruch freigegeben werden musste.

Am westlichen Ende des Platzes wurde die tiefste Stelle in der Altstadt gemessen. Von dort bis zur Einmündung der gegenüberliegenden Heiligengeiststraße gibt es einen Höhenunterschied von 3 Metern. Stützpfeiler sollten das Gotteshaus damals retten. Die Glocken wurden tiefer gehängt, um den Turm zu entlasten. Selbst durch eine im Jahr 1818 durchgeführte Komplettreparatur konnte die Kirche nicht erhalten werden. Schließlich wurde sie zum Abbruch freigegeben und als Steinbruch verkauft und war 1861 aus dem Stadtbild verschwunden. Der Altar wurde nach St. Nicolai geschafft, das schöne Taufbecken in der St. Johanniskirche aufgestellt. Die Orgeltreppe kaufte ein Lüneburger Schmied.