Auf Zeitreise
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- 3:00 h
- 45,20 km
- 253 m
- 253 m
- 18 m
- 72 m
- 54 m
- Start: Kirchplatz 4, 29553 Bienenbüttel
Von Bienenbüttel führt die Radtour ins über 1000 Jahre alte Wichmannsburg. Menschliches Leben gab es hier sogar noch früher. Stumme Zeugen sind die Hügelgräber aus der Bronzezeit am nordöstlichen Ortsrand auf halber Strecke nach Hohnstorf. Einen Besuch Wert ist hier auch die Feldsteinkirche inmitten des Ortes.
Durch das Ilmenautal erreichen wir Edendorf. Hingucker auf dem Dorfplatz ist die Ruinenskulptur „Edena“, die der Künstler Clemens Botho Goldbach zusammen mit den Edendorfern geschaffen hat. Im nahen Medinger Forst liegen mehrere Hügelgräber von ca. 2000 v. Chr.
Von Edendorf geht es über den Elbe-Seitenkanal nach Altenmedingen. Fachwerk und die St.-Mauritius-Kirche prägen das Dorfbild. Sie wurde um 1200 erbaut und beherbergt u. a. einen wertvollen Schnitzaltar. Nahe Altenmedingen sind in Haaßel Hünengräber zu finden. Einer Sage nach haben sich hier riesenhafte Hünen gegenseitig getötet. Einer blieb übrig und bedeckte die Toten mit Steinen. Wir fahren später noch einmal durch Altenmedingen, von dort lohnt sich ein Abstecher nach Haaßel.
Nächste Station in Richtung Süden ist Secklendorf. Hier kann man eine Kaffeepause im Restaurant auf dem Golfplatz einlegen. Auch Secklendorf ist sagenhaft: Im "Langen Grund" lag bis 1839 ein riesiger Findling. Der Teufel wollte ihn auf das Kloster Medingen schmettern, nur gelang es ihm nicht. Maurermeister Griepe aus Bevensen ließ den Teufelsstein für den Bau des Denkmals der "Göhrdeschlacht" in große Stücke spalten.
Weiter fahren wir nach Römstedt, wo mit Glück Kraniche zu sehen sind. Von dort nach Drögennottorf und Niendorf I. Tipp: ein Besuch im Treckermuseum. Auf Hof Scharnhop finden sich über 40 historische Trecker und das Gehöft ist gleichzeitig ein Heimatmuseum.
Von Niendorf I führt die Route wieder nach Altenmedingen. Von hier ist es ein Katzensprung zu den Hünengräbern in Haaßel von ca. 2700 v. Chr. Der über dem Niveau der Umgebung liegende Innenraum war mit Erde gefüllt, daher der Name "Hünenbetten". Die "Königsgräber von Haaßel" bilden den Rest von ursprünglich mehr als sechs Steingräbern.
Über Eddelstorf gelangen wir nach Aljarn, auch dort sind Hünengräber in die Landschaft gebettet. In einer Nordschleife durchqueren wir sanfte Landschaft und ruhige Heidedörfer.
Nach der Tour lädt das Waldbad Bienenbüttel unweit des Streckenverlaufs zu einem erfrischenden Besuch ein.
Gut zu wissen
Wegebeläge
Beste Jahreszeit
Anreise & Parken
Mit dem Auto ist Bienenbüttel sehr gut über die B4 erreichbar. Über eine der drei Abfahrten gelangt man in den Kernort und auf allen Wegen schließlich zur St.-Michaelis-Kirche, in deren unmittelbarer Nähe sich beim dortigen Fahrradvermieter „am Kirchplatz“ der eingezeichnete Startpunkt zur Tour befindet.
Werktags sind Parkplätze an der Kirche rar, in der Bahnhofstraße bitten die dort ansässigen Läden und Praxen darum, die Parkplätze für Kunden und Patienten nutzbar zu lassen. Eine Begrenzung der Parkzeit ist geplant und in Vorbereitung.
Im Bahnhofsumfeld stehen in der Regel auch an Werktagen ausreichend viele Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Die Parkplätze an der Ilmenauhalle in unmittelbarer Nähe zur Tour stehen nach dem Abriss der Halle und in der Bauphase des neuen Mehrzweckzentrums an selber Stelle, bis voraussichtlich Sommer 2026 nicht zur Verfügung.
In der Bahnhofstraße laden vor oder nach der Tour das Restaurant „Dorfgespräch“ und die Filiale eines Bäckers, eine Eisdiele und am Kirchplatz ein Imbiss zur Einkehr ein.
Mit der Bahn ist Bienenbüttel hervorragend erreichbar. Die Regionalbahn „Metronom“ hält aus Richtung Uelzen und von Hamburg aus kommend stündlich im Ort.
Aus Richtung Hamburg ist Bienenbüttel der einzige Bahnhof in der Region, der innerhalb des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) auch ohne „Pendler-Abo“ mit Tagestickets erreichbar ist. Auch deshalb ist Bienenbüttel der ideale Ausgangspunkt für Touren in der Region und den Beginn und/ oder das Ende einer mehrtägigen Tour.
In der Bahnhofstraße laden vor oder nach der Tour das Restaurant „Dorfgespräch“ in der Markthalle und die Filiale eines Bäckers, eine Eisdiele und am Kirchplatz ein Imbiss zur Einkehr ein.
Weitere Infos / Links
Weitere Infos
Tipp für Gartenfreunde: der historische Rosen- und Bauerngarten von Familie Burmester-Müller in Niendorf, Im Dorfe 12, Telefon:
05823-342. Von hier ist es nicht mehr weit zum Zielort Bienenbüttel.
Falls Dir die Gesamtstrecke zu lang ist, kannst Du die Tour In Altenmedingen um rund 12 km abkürzen.
Eine Fahrrad-Reparaturstation befindet sich in Bienenbüttel in der Bahnhofstraße direkt vor der Apoptheke.
Ansprechpartner:in
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Organisation
Lüneburger Heide GmbH
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